Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Energie & Mobilität

Energie

Ziel des Programms ist es, in den Gemeinden eine kontinuierliche und schrittweise Entwicklung zu mehr Energieeffizienz in Gang zu setzen und diese auch entsprechend zu würdigen. Gemeinden, die Energiepolitik für sich zum Schwerpunkt machen wollen, werden aktiv unterstützt. 

Durch Energieeinsparung und bessere Energieausnutzung können wichtige Beiträge zur Verringerung der Umweltbelastung erbracht werden. Das e5 Programm bietet ein professionelles Projektmanagement für Gemeinden auf ihrem Weg in eine umweltverträgliche Energiezukunft. 

(Quelle: energie:bewusst Kärnten)


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Wie man mit Ressourcen sparsamer umgehen kann – Was braucht man wirklich für ein zufriedenes und erfülltes Leben?

Am 22. August war Welterschöpfungstag 2020 - also der Tag, an dem die natürlichen Ressourcen für das heurige Jahr bereits aufgebraucht waren. Alles, was wir ab diesem Tag verbrauchen, geschieht auf Kosten eines Umweltkredites. Somit stellt sich für uns alle die Frage, was man denn wirklich für ein zufriedenes und erfülltes Leben benötigt, wie man mit den Ressourcen sparsamer umgehen kann und was in diesem Zusammenhang Suffizienz bedeutet.

Unter dem Begriff Suffizienz versteht man die Verringerung des Ressourcenverbrauchs durch Veränderung des menschlichen Lebensstils. Es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um die Frage, welche Güter man für ein zufriedenes und erfülltes Leben tatsächlich benötigt und wie man diese Güter möglichst umweltschonend bereitstellen und nutzen kann.

Ein Beispiel hierfür wäre der Fleischkonsum, bei dem es ebenfalls darum geht, diesen erheblich einzuschränken und nicht komplett auf Fleischprodukte zu verzichten. Außerdem sollte man darauf achten, woher das Fleisch kommt.

Weiters sollte man saisonal, regional und, wenn möglich, biologisch einkaufen. Weite Transportwege werden so gespart, man unterstützt heimische Unternehmen und weiß somit, woher seine Lebensmittel stammen.

Andere Beispiele für Suffizienz wären diverse Reparaturangebote (z.B. Repair-Café), Tauschbörsen (Spielzeug oder, Kleiderflohmärkte) oder Second-Hand Läden, bei denen gebrauchte, aber noch funktionierende sowie gut erhaltene Gegenstände sparsam und umweltfreundlich weitergegeben und getauscht werden können.

Wer also das nächste Mal einkaufen geht, sollte sich immer zwei Mal überlegen, was er denn wirklich braucht, um ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen sowie darauf zu achten, woher seine Güter stammen. Gemeinsam können wir es schaffen mit den Ressourcen schonender umzugehen und sorgen somit, dass der Welterschöpfungstag 2021 noch später eintritt.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz, SG Klimaschutz und Energieeffizienz

 


Reparaturbonus Kärnten: Reparieren statt Wegwerfen

Mit dem „Reparaturbonus“ fördert das Land Kärnten die Reparatur von Haushaltselektrogeräten. Die neue Förderaktion trat mit 14. Juli in Kraft und wird voraussichtlich bis Ende 2021 laufen.

Gefördert wird die Reparatur von Haushaltselektrogeräten (Ausgenommen Kühl- und Tiefkühlgeräte). Je Haushalt und Jahr kann ein Antrag zur Rückerstattung von 50 % der Brutto-Kosten einer Reparatur (maximal jedoch von 100 Euro) gestellt werden. Beantragen können die Förderung Privathaushalte mit Wohnsitz in Kärnten.

Und nicht nur der Kunde muss aus Kärnten sein: Es werden ausschließlich Reparaturen gefördert, die von einem Gewerbebetrieb mit Sitz in Kärnten ausgeführt werden. Der Reparaturbetrieb muss zudem auf www.reparaturfuehrer.at/kaernten registriert sein.

„Die vermehrte Nutzung von Reparaturdienstleistungen hat das Potenzial Abfälle zu vermeiden, die Umwelt zu schonen, CO2 einzusparen und damit zum Klimaschutz beizutragen. Zudem wird die regionale Wertschöpfung gesteigert, die Nutzungsdauer von Gütern verlängert und somit nachhaltig gewirtschaftet“, betont Umweltreferentin LR.in Sara Schaar.

Wichtig ist auch, die genauen Vorgaben einzuhalten:

Auf der Rechnung muss die Art der Reparatur ersichtlich sein. Die Rechnung darf außerdem nicht älter als 30 Tage sein. Sie wird vom Kunden gemeinsam mit dem Förderantrag online eingebracht.

Achtung: Service- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturdienstleistungen im Rahmen von Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen sind von der neuen Förderung ausgenommen.

Das Antragsformular finden Sie unter https://portal.ktn.gv.at/Forms/AFS/UW80.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz


Heizen - aber richtig!

  1. Weniger ist mehr

 

Je niedriger die Temperatur, desto mehr spart man Energie. Natürlich heißt das nicht, dass man frieren muss, grundsätzlich sollten aber folgende Raumtemperaturen herangezogen werden: in Wohnbereichen sowie Kinderzimmern 20 bis 22 Grad, im Schlafzimmer und der Küche ca. 18 Grad und im Badezimmer kann es mit 22 bis 24 Grad ruhig ein wenig wärmer sein.

 

Aber Achtung: weniger als 16 Grad sollten die Räume nicht haben, sonst droht nämlich die Gefahr von Schimmelbildung.

 

  • 2.Regelmäßig Lüften

 

Das richtige Lüften spielt beim energieeffizienten Heizen mindestens eine genauso große Rolle wie das Heizen selber. Wer zu wenig oder falsch lüftet, der kann sich kaum etwas ersparen und auch hier die Schimmelbildung begünstigen.

 

Mehrmals am Tag für ein paar Minuten stoßlüften, anstatt die Fenster zu kippen kann dem entgegenwirken. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass das Thermostat während des Lüftens ausgeschalten ist - danach aber nicht wieder auf das Einschalten vergessen!

 

  • 3.Temperatur reduzieren bei Abwesenheit

 

Ist niemand zuhause, muss auch die Heizung nicht voll aufgedreht sein. Auf keinen Fall sollte man aber den Heizkörper komplett abschalten, da sonst die Räume auskühlen und das Heizen danach viel mehr Energie verbraucht. Besser man stellt das Thermostat auf eine niedrige Stufe und erhöht diese bei Anwesenheit dann wieder entsprechend.

 

  • 4.Heizkörper freihalten

Unbedingt die Heizkörper freihalten und auf keinen Fall die Wäsche darauf trocknen oder anderwärtig verstellen. Einerseits verbraucht man dadurch zu viel Energie, da der Raum nicht mehr genügend geheizt werden kann, andererseits erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und auch hier droht dann Schimmel.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz


Energieschauplätze in Kärnten und Slowenien entdecken

Das Projekt NEKTEO (Nachhaltige Energie für Kommunen / Trajnostna energija za občine) ist ein von der EU gefördertes Projekt zwischen Kärnten und Slowenien. Im Rahmen des Projektes werden nachhaltige und dauerhafte Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen umgesetzt – die Einrichtung von Energieschauplätzen ist eine dieser Maßnahmen.

 

Diese Vorzeigeprojekte aus Kärnten und Slowenien, welche man noch bis Jahresende besuchen kann, zeigen sehr gute Musterbeispiele aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bildung und Forschung sowie Mobilität. Sie sind leicht und schnell anhand einer Übersichtskarte (unter www.nekteo.eu) zu finden und bieten einen lehrreichen und spannenden Ausflug für die ganze Familie.


ökofit Kärnten – Effizienzberatung (nicht nur) für Betriebe

Seit 2010 werden im Rahmen des Regionalprogramms ökofit Kärnten Effizienzberatungen für Kärntner Betriebe gefördert. Ab nun können auch wieder Beratungen für Gemeinden (bzw. Vereine und/oder Einrichtungen mit nicht marktbestimmter Tätigkeit) gefördert werden!

Grundsätzlich wird der tatsächliche Aufwand einer Beratungsleistung gefördert. Die maximal förderbaren Kosten pro Beratungstag (8 Stunden) sind mit einem Tagsatz von € 650 (netto) begrenzt, wobei die Förderintensität rund 69% der förderbaren Kosten beträgt. Somit ergibt sich, je nach gewählter Beratungsleistung (Modul) eine Förderhöhe von maximal € 448 - €°8.960. Die maximale Beratungsdauer variiert, je nach gewählter Beratungsleistung, zwischen einem Tag und 20 Tagen.

Es gelten somit grundsätzlich dieselben Voraussetzungen und Förderhöhen wie bei Unternehmen mit marktbestimmter Tätigkeit.

Wichtig: Der Förderantrag muss vor dem Beginn der Beratung eingereicht und genehmigt werden!

Weitere Informationen und Unterlagen (Förderanträge) finden Sie unter www.oekofit.at

 

 

 


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