Weißenstein in Kürze
- Größe: 49,14 km²
- Einwohner: 2910
- Seehöhe: 559 m ü. A.
- Katastralgemeinden: Kellerberg, Puch, Töplitsch, Weißenstein
- Ortschaften: Gummern, Kellerberg, Lansach, Lauen, Puch, Stadelbach, Stuben, Töplitsch, Tscheuritsch, Uggowitz, Weißenbach, Weißenstein
- Postleitzahlen: 9710 (Stuben), 9721 (Tscheuritsch, Lansach, Weißenstein, Uggowitz, Kellerberg), 9722 (Lauen, Puch, Gummern, Stadelbach, Töplitsch, Weißenbach), 9500 Villach, Gemeinde Weißenstien
- Nachbargemeinden: Villach, Bad Bleiberg, Paternion, Fresach und Treffen am Ossiacher See
- räumliche Ausdehnung S/W Punkt: 46°37'57.62" 13°39'46.44" - N/O Punkt: 46°42'54.51" 13°48'31.27" - Schwerpunkt: 46°40'6.19" 13°44'49.14"
- Verkehr: S-Bahn mit 3 Bahnhaltestellen (Puch, Weißesntein-Kellerberg, Paternion-Feistritz), Autobahn A 10, Bundesstraße B 100
Ortschaften
Weißenstein
Zwischen 1085 und 1097 wurde die Burg Wizinstein erstmals urkundlich erwähnt. Er ist auf die steil aufragende Felsenwand, der „Pleschwand“, zurückzuführen. Die erhöhte Lage der Ortschaft entstand bei einem Unwetter, bei dem der Schuttkegel des Mirnockgebietes ins Tal geschwemmt wurde.
Das Heidenschloss und die Burg Wizzenstein
Im 11. Jahrhundert wird auch die Burg Weißenstein erstmals urkundlich erwähnt. Sie liegt nordwestlich von Villach am linken Drauufer über der Ortschaft Weißenstein. Im Volksmund wird die Ruine oft „Heidenschloss“ genannt.
Auf einer Kuppe neben dem Graben, der sich von Weißenstein gegen Amberg hinaufzieht, stand die Burg „Wizzenstein“ oder „Wizenstaine“, die der Mittelpunkt eines ausgedehnten Siedlungsgebietes war. Der erste namentlich erfasste Eigentümer dieser Burg war Hartruth I. de Wizenst(ein). Ob das Heidenschloss und die Burg Wizzenstein ein und dasselbe Gebäude waren, ist umstritten.
Um 1214 und 1216 kam es zu Kämpfen gegen die Grafen von Ortenburg, die versuchten, ihren Einfluss in dieser Region auszudehnen. 1240 schloss Bischof Egon ein Bündnis mit den Herzogen von Spanheim, das den Weißensteinern Schutz bot.
Über das Schicksal der Weißensteiner Burg weiß man heute nur mehr wenig, auch nicht über deren Eigentümer. 1278 kaufte Graf Friedrich von Ortenburg die Hälfte der Burg. Später gelangte auch der Rest der Burg in ortenburgischen Besitz. Nach dem Aussterben des ortenburgischen Geschlechts um 1418 übernahmen die Grafen von Cilli die Burg Wizzenstein. Wann diese zerstört wurde, ist nicht bekannt. Ebenso ist eine Verbindung mit der Burg „Schwarzenstein“ in Kellerberg nicht belegt. Im Volksmund ist von einem unterirdischen Gang (unter der Drau) zwischen den beiden Burgen die Rede. Dieser wäre zur damaligen Zeit jedoch technisch nicht realisierbar gewesen.
Stuben
In Stuben befindet sich das älteste Anwesen der Gemeinde, der Strasserhof. Seine Geschichte lässt sich bis in die Zeit der Grafen von Ortenburg, etwa ins 12. Jahrhundert, zurückverfolgen. Stuben am Römerweg war Sitz des ortenburgischen Pflegegerichts der Ämter Fresach und Weißenstein. 1542 wurde Paul Aybl als Richter beider Ämter genannt. Amtshaus war der jetzige Strasserhof und das Abschütthaus, ein Kasten für Getreideabgaben (heute: Schaller). Martin Strasser, der Anfang des 17. Jahrhunderts Richter in Stuben war, legte den Namen „Strasserhof“ fest.
Die Weimannhube, heute im Besitz der Familie Schaller, gelangte in den Besitz des Pflegers und Richters Martin Strasser und wurde um 1829 an Lorenz Lackner in Lansach verkauft. Das ehemalige Abschütthaus (heute Schaller) ist seit 1830 im Besitz der Familie Nageler.
Tscheuritsch
Tscheuritsch wurde im Jahr 1382 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Ortsplatz befanden sich im Jahr 1770 eine Schmiede, die Matthlmühle und eine Gastwirtschaft. Diese Betriebe existieren heute nicht mehr. 1921 kaufte die Österreichischen Chemischen Werke die Liegenschaften zur Errichtung eines Elektrizitätswerkes.
Lansach
Lansach wurde erstmals zwischen 1006 und 1039 erwähnt. Im Ortsnamensbuch findet sich die Form „Loansach“, was „bei denen in den Sümpfen“ oder „Sumpfau“ bedeutet. Kein Wunder, denn das kleine Dörflein trotzte seit jeher den Hochwassern der Drau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in das Internierungslager Lansach ehemalige Mitglieder der NSDAP, die zum Großteil aus Kärnten stammten. Sie lebten in 87 hölzernen Baracken. 1947 wurden die Baracken im Lansacher Feld aufgelöst.
Puch
Der Ort Puch wurde in frühester Zeit „Pöcha“ genannt, was „Siedlung bei den Buchen“ bedeutet. In Urkunden wird Puch bereits am 9. September 878 erwähnt. Vermutlich nach der Slawenzeit im 6./7. Jahrhundert wurde der Ort dichter besiedelt. Puch war wahrscheinlich eine Knappensiedlung. Die Bewohner arbeiteten vermutlich in den nahegelegenen Bergbaugebieten am Kölbl, in Gummern, auf der Ochsenhalt und auf der Wollaniger Höhe, wo Eisen geschürft wurde.
Im Oktober 1941 entdeckte man bei den Verbreiterungsarbeiten der Straße von Puch nach Krastal ein frühdeutsches Grab aus dem 10. Jahrhundert. Die Archäologen bargen Grabbeigaben wie Schläfenringe aus Bronze, einen Fingerring und zwei Messer aus Eisen.
Puch ist zudem als Fundort von Grabbauten aus der Römerzeit bekannt. Ein weiteres Grab und Reste eines Wohnhauses aus der Römerzeit wurden freigelegt. Neben zahlreichen Gefäßbruchstücken aus dem 1. Jahrhundert nach Christus fand man auch eine kleine Bronzemünze aus der Zeit des Kaisers Gallienus (253–268 n. Chr.). Diese Fundstücke sind im Museum der Stadt Villach zu sehen.
Der Ort liegt auf einem Schuttkegel, der vermutlich durch eine Unwetterkatastrophe im Gebiet der Zauchenalm und des Zauchenbaches entstand. Dort standen vermutlich zwei Bauernhöfe, der Schwandter und der Zauchner. Diese Höfe gaben den Namen „Schwandtlkopf“ und „Zauchenkopf“. Heute sind sie als Schwandtalm und Zauchenalm bekannt.
Die alten Schulen in Puch
Die evangelische Tochtergemeinde Puch besaß im Ort ein historisches Haus, das 1765 unter Kaiserin Maria Theresia als Missionsstation und Wohnung für Pauliner-Patres erbaut wurde. Nach dem Toleranzedikt Kaiser Josephs II. im Jahr 1781 kam das Kuratorhaus in den Besitz der 1782 gegründeten evangelischen Tochtergemeinde Puch-Wollanig. Es diente über 100 Jahre als evangelische Volksschule. Bis etwa 1882 fungierte die Schule Puch als Privatschule der evangelischen Filialgemeinde und war im Kuratorhaus untergebracht. Im Jahr 1882 wurde die Schule in den öffentlich-rechtlichen Bereich übernommen.
Gummern
In Gummern befindet sich der größte und wichtigste Marmorbruch Kärntens: das Marmor-, Kalk- und Kunststeinwerk OMYA. An der Talenge, die der östliche Ausläufer des Bleiberger Erzberges und der Wollanigberg bilden, befindet sich am nördlichen Drau-Ufer das Kalkwerk Gummern. Abgebaut wird der weiße, gelbliche bis graue kristallinische Kalk, der sich von der Tragenwinkler Alm über die große und kleine Pleschwand, den Kölbl bei Puch, bis zum Wollanigberg erstreckt. Der Marmorbruch Gummern war bereits den Römern bekannt. Der Römerbruch wurde durch spätere mittelalterliche Abbauarbeiten mit Steinbruchabfall überdeckt. Erst 1913 legte man ihn wieder frei.
Das Postamt Gummern
Im Zuge der zahlreichen Schließungen von Postämtern kam auch das Aus für das Postamt Gummern. Die Errichtung des Postamtes wurde 1875 festgelegt. Bis 1913 befand es sich im Haus Nr. 16, dessen damaliger Besitzer Augmayer als Postmeister tätig war. Ein Fußbote hielt zweimal täglich Verbindung zum Bahnhof Gummern. Danach war es in der Villa Gersheim (Haus Nr. 24) untergebracht, wurde später wieder in das Haus Nr. 16 verlegt, das damals dem Besitzer des Gasthofes „Zur Post“, Arnold Karner, gehörte. 1957 verlegte man das Amt in das Nebengebäude Nr. 13. Schließlich baute die Post- und Telegraphenverwaltung im Jahr 1965 das neue „Post- und Wahlamt Gummern“.
Lauen & Uggowitz
Die Ortschaften Lauen und Uggowitz sind eng mit Weißenstein und Puch verbunden und wurden erstmals 1260 urkundlich erwähnt. In Uggowitz entstand zudem die Wiege der schwarzbunten Rinderrasse, der Holstein-Friesen.
Kellerberg
Im Gebiet von Kellerberg siedelten sich bereits um 200 v. Chr. Kelten an, die Blei- und Zinkerze abbauten. Stollen und verschüttete Schächte zeugen noch heute davon. Die Römer erschlossen Kärnten, bauten Heeresstraßen und förderten die Infrastruktur. Eine der Römerstraßen führte von Villach (Santicum) über den Markt Kellerberg nach Tiburnia (später: Teurnia). Unter diesen günstigen Bedingungen erlebte Kellerberg einen bedeutenden Aufschwung, an dem auch der Bergbau einen entscheidenden Anteil hatte. Dadurch erhielt Kellerberg das Recht auf Marktgerichtsbarkeit. Im Jahr 1321 war Kellerberg bereits ein wohlhabender, blühender Markt.
Im 13. und 14. Jahrhundert führten nur wenige Brücken über die Drau. In Kellerberg gab es eine Brücke, die Verbindung zur auf der Südseite verlaufenden Handelsstraße von Santicum nach Teurnia bot. Noch vor einigen Jahrzehnten konnte man bei niedrigem Wasserstand Reste der Brückenpfeiler erkennen. Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Drau als Wasserstraße genutzt. Villach und Kellerberg unterhielten rege Handelsbeziehungen nach Friaul und Venedig, trotz der zahlreichen Mautstellen der Fürsten und Grafen.
Kellerberg unterstand lange der Grafschaft Ortenburg. Nach dem Tod des letzten Ortenburgers ging der Besitz an die Grafen von Cilli über. Nachdem der letzte Cillier verstorben war, übernahm Kaiser Friedrich die Grafschaft Ortenburg. Während der Türkenzeit war Kellerberg wiederholt von Überfällen bedroht.
Von 1850 bis 1865 war Kellerberg eine selbstständige Gemeinde, die ihren Gemeindevorsteher wählen konnte. Von 1865 bis 1899 gehörte Kellerberg zur Gemeinde Paternion. Von 1899 bis 1972 war die Gemeinde erneut eigenständig. 1973 wurde Kellerberg schließlich mit der Gemeinde Weißenstein vereinigt.
Weißenbach
Weißenbach erhielt seinen Namen höchstwahrscheinlich von dem gleichnamigen Bach, der durch die Ortschaft fließt und in die Drau mündet. Das Zementwerk, das in der Nachkriegszeit stillgelegt wurde, ist vielen Bürgerinnen und Bürgern noch in Erinnerung.
Töplitsch
Das Drautal und somit auch das Gebiet um Töplitsch ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Die Geschichte reicht weit ins Altertum zurück. Die Kelten siedelten sich bereits um 300 v. Chr. dort an und bauten Blei- und Zinkerze ab. Etwa 45 n. Chr. folgten die Römer, im 2.–3. Jh. n. Chr. siedelten germanische Stämme in der Region, und ab etwa 590 n. Chr. kamen die Slawen hinzu.
Der Name Töplitsch leitet sich vom slawischen „Toplice“ ab und bedeutet „warmes Wasser“ bzw. „warme Quelle“. Wie der Name andeutet, sollen in „Siebenbrunn“ warme Quellen geflossen sein. Es wird vermutet, dass die Römer dort sogar ein Bad angelegt hatten.
Als die Erbschaft der Grafschaft Lurn geteilt wurde, kam Töplitsch 1142 als Amt zum Territorium der Grafen von Ortenburg. Die Verwaltung übernahm ein Amtmann, der im Turm über dem Ort wohnte. An seiner Stelle befindet sich heute der sogenannte „Grabenhof“.
Funde
1965 wurden am Anwesen Brandstätter am östlichen Abhang des Grabenhofes ein Schwert und eine Lanzenspitze gefunden, die nach Professor Dolzer auf 300–400 v. Chr. datiert wurden.
1938 entdeckte man beim Eingang zur Villa Pfeffer und Oberlercher die Skelette zweier Krieger aus der vorrömischen Zeit, die mit Waffen ausgestattet waren.
1962 fand man beim Bau der Töplitscher Wasserleitung ein goldenes Ohrgehänge aus dem 9. Jahrhundert n. Chr.
Stadelbach
Veit Stadler von Gstyrner baute 1666 die Säge von Urban Steiner am Sagbach zu einem Hammerwerk um. Der Bach erhielt den Namen „Stadler-Bach“, woraus der Ortsname „Stadelbach“ entstand. Das für die Verarbeitung erforderliche Roheisen bezog Stadler von den Gruben der Grafen Lodron bei Gmünd. Durch den hohen Kostenaufwand verschuldete er sich stark und musste das Werk zunächst stilllegen. Bereits 1711 nahm sein Sohn das Werk wieder in Betrieb und rühmte sich, „aus dem wilden und wüsten Graben, in dem weder Mensch noch Vieh hätte leben können, ein Werk zu errichten, das jährlich mindestens 300 Meiler Roheisen zu je 560 kg verarbeiten konnte.
Die Betriebsgebäude der Zementerzeugung kaufte die Firma Müller & Co. 1916 auf und errichtete dort ein Manganwerk, das nach dem Ersten Weltkrieg stillgelegt wurde.
In Stadelbach befanden sich außerdem zwei Rohpappe-Fabriken und die Lohnmühle des Stadelbacher Müllners. Im Untergraben lagen die Müllner-, Jörg-Duß-Herrschafts-, Nachbarschafts- und Breiteggersäge. Die Breiteggersäge ist noch erhalten, und die 1939 von der Firma Breitegger am Sagboden errichtete Vollgattersäge ist ebenfalls heute noch in Betrieb.
Ehrenbürger
Ehrenringträger
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AL iR Eduard Schimek (†)
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Alt-Bürgermeister Paul Weritz (†)
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Vizebürgermeister Jakob Nowak (†)
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Vizebürgermeister Rudolf Hall (†)
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Direktor Dr. Klaus Petritsch
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Direktor Dipl.-Ing. Friedrich Scholtes (†)
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Ludwig F. Haderer (†)
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ÖR Sepp Ertl (†)
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AL iR Walther Staunig
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Adolf Peichl (†)
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Hubert Dörer
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Bergrat hc DDI Dr.mont. Josef Korak
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Kommerzialrat DI Dr. Helmut Wipfler
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Vizebürgermeister iR und Landtagsabgeordneter Ing. Manfred Ebner
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Alt-Bürgermeister Hermann Moser
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AL iR Ernst Glanzer
Ehrenbürger
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K. K. Regierungsrat Johann Schuster (†)
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Alt-Landeshauptmann Ferdinand Wedenig (†)
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Alt-Bürgermeister Ignaz Breitegger (ehemalige Gemeinde Kellerberg) (†)
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Ludwig Haderer (†)
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Landesfeuerwehrkommandant Adolf Oberlercher (†)
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Alt-Bürgermeister Anton Leipold (ehemalige Gemeinde Kellerberg) (†)
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Alt-Bürgermeister Paul Weritz (†)
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Dr. Alfred Sallmann (†)
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Alt-Bürgermeister OSR Helmut Klammer (†)
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Vizebürgermeister iR und Landtagsabgeordneter Ing. Manfred Ebner
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Alt-Bürgermeister Hermann Moser
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AL iR Ernst Glanzer
Zur Führung des Gemeindewappens berechtigt
- Männergesangsverein Weißenstein (1987)
- OMYA (1988)
- Evonik Peroxid GmbH (ehem. ÖCW) (1988)
- Kameradschaftsbund (1990)
- Sportverein Weißenstein (1991)
- Vokalklang (ehem. AGV Weißenstein) (1991)
- Gemeindetrachtenmusikkapelle (1999)
- Tennisclub Töplitsch (2003)
- Amateurtheatergruppe ATG (2006)
- SK Weißenstein ÖCW (2006)
- Fleischerei Steiner (2009)
- SchusterSprengTechnik (2013)
- Malerei Maier (2021)
Altbürgermeister
Gemeinde Weißenstein
1850 - ? | Johann Lackner |
1865 - ? | Jakob Winkler |
1872 – 1873 | Andreas Michelitsch |
1874 – 1876 | Johann Hungerländer |
1877 – 1885 | Carl Wultschnig |
1886 – 1895 | Elias Lackner |
1896 – 1900 | V. Tschabuschnig |
1901 – 1910 | Elias Lackner |
1911 – 1912 | Johann Nageler |
1914 – 1919 | Georg Kofler |
1919 – 1920 | Hans Irrenfried |
1921 – 1924 | Dr. Gustav Baum |
1925 – 1928 | Georg Moser |
1928 – 1933 | Philipp Eigenberger |
1933 – 1934 | Josef Ertl |
1935 – 1938 | Josef Gatternig |
1938 – 1945 | Ferdinand Dorrek |
1945 – 1960 | Georg Moser |
1961 – 1982 | Paul Weritz |
1982 – 1996 | OSR Helmut Klammer |
1996 - 2020 | Hermann Moser |
Gemeinde Kellerberg
1850 - ? | Josef Scheidenberger |
1850 – 1875 | Ortschaft Töplitsch bei der Gemeinde Paternion |
1899 – 1939 | Ignaz Breitegger |
1939 – 1945 | Adam Sagmeister |
1945 – 1946 | Franz Sitter |
1946 – 1950 | Karl Maurer |
1950 – 1956 | Josef Jonach |
1956 – 1964 | Matthias Pacher |
1964 – 1972 | Anton Leipold |
Kirchen
St. Leonhard zu Weißenstein
Weit zurück in die Vergangenheit reichen die Wurzeln der Pfarrkirche St. Leonhard. Die Pfarrkirche wird erstmals 1149 urkundlich erwähnt. Nach Vermutungen wurde das romanische Gemäuer 1460 im spätgotischen Stil neu aufgebaut. 1677 ließ der Erzpriester von Gmünd einen neuen barocken Altar anschaffen. Die Reliefs der Kanzel fügte Restaurator Campidell 1938 hinzu. In der Kirche kann man Fresken aus dem 16. Jh. besichtigen. Besonders sehenswert sind die Zehn Gebote, die in narrativer Form dargestellt werden – eine sehr seltene Darstellungsform.
St. Gotthard zu Lansach
Die Filialkirche St. Gotthard wurde um 1131 errichtet. Sie ist ein kleiner romanischer Bau. In der Kirche sind gotische Fresken sowie Wandmalereien in Medaillenform aus der ersten Hälfte des 18. Jh. zu finden. Außerdem sind jeweils ein freudenreicher, schmerzhafter und glorreicher Rosenkranz dargestellt. Bemerkenswert sind die Freskenreste, die sich auf der unteren Putzschicht an der nördlichen Außenwand des Langhauses erhalten haben. In Kärnten ist keine vergleichbare kunstgeschichtliche Darstellung der „Erde“ bekannt. Seit 1792 gehört St. Gotthard als Filialkirche zu Weißenstein.
St. Lambert zu Töplitsch
Die Filialkirche St. Lambert ist eine spätgotische Anlage, deren Ursprünge ins Mittelalter zurückreichen. Der Messkelch, der vermutlich im 17. Jh. gefertigt wurde, trägt die Inschrift ‚Georg Simon Seidner 1735‘. Seidner war der Gründer des Kirchleins des Hl. Nepomuk in Stadelbach. Der Kelch wurde seinerzeit in diesem Kirchlein verwendet und nach dessen Abbruch nach St. Lambert überführt.
St. Ulrich zu Kellerberg
Die Pfarrkirche St. Ulrich stammt aus dem Jahr 1309 und zeigt eine gemischte Bausubstanz. Im Chor befinden sich möglicherweise Mauerteile aus dem 14. Jh., während das Langhaus barocken Ursprungs ist. Beachtenswert sind der Wappengrabstein des Hermann von Chellenberg (1280) in der nordseitigen Außenwand sowie die an einem Strebepfeiler eingelassene Grabplatte aus der Römerzeit.
Evangelische Kirche Puch
Das Bethaus in Puch war ein langgezogener Holzbau. An der Südseite befanden sich vier Holzfenster, die erst bei Renovierungsarbeiten zum Vorschein kamen. Mit dem Bau des Bethauses begann man 1783. Es wurde vermutlich durch einen Brand zerstört. Das Langschiff ohne Turm dürfte in den Jahren 1840–1850 erbaut worden sein. 1937 wurde die Kirche um einen Glockenturm ergänzt.
Gebäude unter Denkmalschutz
lt. Denkmalliste Kärnten
(https://www.data.gv.at/katalog/dataset/denkmalliste-karntenxlsx#resources)
- Auerkasten, Kellerberg
- Teichbachbrücke, Kellerberg
- kath. Pfarrkirche Hl. Ulrich und Friedhof, Kellerberg
- Schloss Kellerberg
- ev. Pfarrkirche und Friedhof, Puch
- kath. Filialkirche Hl. Lambert und Kirchhof, Töplitsch
- Rauscherbachbrücke, Weißenstein
- kath. Filialkirche Hl. Gotthart, Lansach
- Pfarrhof Weißenstein
- kath. Pfarrkirche Hl. Leonhard und Friedhof, Weißenstein